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saure Trauben? - die nicht sein müssen

06. 11. 2011

Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte?
Jesaja 5,4

In meinem Weinberg sind die Trauben sauer und schlecht? Ich habe viel gearbeitet und auf gute Ernte gewartet. Was sollte ich anderes machen?
Manchmal arbeiten wir hart, und trotzdem kommt nichts sichtbar Gutes dabei heraus. Warum? Wir sind enttäuscht. Wir klagen Gott an.

Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Johannes 15,5

Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden ist und ich mit ihm, der bringt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Vielleicht haben wir unsere Hoffnung nur auf uns gesetzt und Gott aus dem Blick verloren. Erst in Beziehung zu ihm ist unsere Arbeit gesegnet.

W:    Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.
         2.Korinther 6,2

M:    Gut ist der HERR, eine feste Burg am Tag der Not. Er kennt alle, die Schutz
          suchen bei ihm.
         Nahum 1,7

Wow, lange hab ich nichts geschrieben, genauso lange kaum SEIN Wort gelesen, schon gebetet, IHN gesucht … und doch mich immer weiter entfernt .. irgendwie.

Traurigkeit, Leere, Einsamkeit sind die Folge … ich versteh IHN nicht und versteh IHN doch. …

es ärgert mich, dass ER mich einfach so laufen lässt. Es passt mir nicht. Ich will an die Hand genommen sein, ER soll mir sagen, was richtig ist und was nicht... und gleichzeitig will ich doch machen was ich für richtig halte.

Warum ich heut auf einmal wieder schreib? .. der Wochenspruch ist es, der mich einlädt.

Jetzt! Keine Ahnung ob es mir morgen nicht doch wieder „zuviel“ ist. Alles ist zuviel seit unserem Umzug. Als ob ich aus dem Haus meines HERRN ausgezogen wäre. Oder wie, wenn ich IHN vergessen hätte.

Manchmal tun wir Dinge, die uns nicht gut tun .. und Gott lässt es zu, dass wir diese Schritte gehen.

Da scheint wieder ein Lebensmotto zu greifen: nur aus Erfahrung lernt man, nur aus Schaden wird man klug ….

ich hasse diese Sprüche und doch bewahrheiten sie sich immer wieder. Ich lasse mir nicht raten .. ich muss es erleben, spüren, auf die ..Nase.. fallen. Erst dann glaub ich, was mir geraten wurde.

Bin ich so ein fruchtloser Weinberg? Ohne Ende hat Gott in mich investiert. Und was kommt raus .. eine engstirnige und sture Göre, die einfach nicht aufgeben will, das ihre zu tun und zu lassen.

Oh weh, .. das fordert wohl eigentlich eine satte Durststrecke heraus, damit ich wieder zurückfinde zu dem, dem ich alles verdanke! … schön wäre es. Aber es läuft alles super .. rein äußerlich. Klar, die üblichen Schwierigkeiten, in die wir uns hinein manövriert hatten und die sowieso zu bewältigen sind. Doch insgesamt .. kein Grund zum Klagen, die Zeiten waren schon wesentlich schlimmer.

Und doch fehlt jeden Tag etwas wesentliches … so probiere ich es also wieder neu … mit dem Schreiben. .. und somit auch mit dem Reden mit meinem HERRN. Mal sehen, heute hab ich frei, morgen früh auch noch … aber dann … wenn das Schaffen wieder ansteht. … hab ich dann noch Zeit? Und Lust? Oder muss mein HERR sich wieder hinten anstellen nach all den Lasten, die mir jeden Tag begegnen?

Eines ist in diesen Tagen ohne meine Stille Zeit ganz deutlich geworden … ich bin um so einiges weniger glücklich, zufrieden, ausgeglichen und belastbar. … tja, ich leb ja grad nur aus der Reserve und nicht aus dem Vollen.

Und so gilt ganz einfach: JESUS ist der Weinstock, ich nur eine Rebe und ich hänge an IHM und wenn ich das nicht wahrhaben will, dann vertrockne ich ganz einfach.

Wochenspruch und Monatsspruch und Tageslosung zusammen rufen mich heute ganz eindeutig …. und so einen ganz kleinen Schritt gehe ich auf meinen HERRN zu … und doch ist er winzig, denn ich fühle schon jetzt, dass ER immernoch teilen muss, dass noch immer andere Herren an mir ziehen, denen ich mich noch nicht ausreichend widersetze.

HERR; wieweit gehst DU dieses Eiertanz mit mir mit? Hol mich zu DIR zurück und bewirke bitte das Wollen, die alten Gewohnheiten und schlechten Eigenschaften hinter mir zulassen und aufzugeben .. solange das Wollen nicht groß ist, wird das nichts mit dem Vollbringen und ganz offensichtlich hast DU ja noch so einiges mit mir vor. Da wäre es notwendig, dass ich mich ganz unter dich beuge.
HERR; danke,dass ich DEIN Rufen heute hören durfte und dass ich auch was zu erzählen hab. Danke, dass Du zuhörst und mich annimmst und mich nicht laufen lässt .. allein. Ich nehm DICH jetzt einfach wieder mit auf dem Weg, der vor mir liegt und DU übernimm bitte sobald wie möglich wieder die Führung. .. nutze die Momente meiner Schwäche um meinen Eigensinn zu brechen, damit ich ganz aus DIR lebe.
AMEN

 
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